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Angeln vom Bellyboot in Schweden – Teil 1

Bei uns stand dieses Jahr ein Angelurlaub in Schweden auf dem Plan. Bei der Suche nach dem passenden Gewässer gab es verschiedene Vorgaben. Es sollte vom Bellyboot aus zu befahren sein, es sollten Barsche, Zander und Hechte als Zielfisch vorhanden sein, und der See sollte nicht überlaufen sein. Einer Empfehlung unserer Kundschaft folgend kam ein kleines Gewässer mit dem Namen „Lönern“ in Südschweden in die nähere Auswahl. In den folgenden Seiten möchte ich euch von unserer Reise, unseren Erlebnissen und unseren Misserfolgen berichten.

 

Anreise mit dem PKW

Wir haben uns entschieden, die 848 km mit unserem Kangoo zurückzulegen. Die Anreise mit dem Flugzeug (Hamburg – Göteborg) mit anschließendem 1,5-stündigen Shuttle-Transfer durch unsere Gastgeber wäre möglich gewesen, schied aber aufgrund der riesigen Mengen an Angelzubehör schlicht und einfach aus.

Um am frühen Nachmittag anzukommen empfahl uns unser Navigationsgerät eine Abfahrtszeit von 02.30 Uhr. Also schnell noch einen Kaffee und Abfahrt. Wir haben uns für die Fähre Puttgarden – Rødby und die anschließende Fahrt über die Öresundbrücke entschieden. Die Kosten für eine einfache Fahrt belaufen sich auf: Fähre 109,- Euro und Brücke 62,- Euro. Es besteht natürlich die Möglichkeit frühzeitig Überfahrten für etwas weniger Gebühr zu buchen. Nachteil dabei ist die Gebundenheit an fixe Termine. Um flexibel zu bleiben, haben wir das Bezahlen vor Ort gewählt.

Infos:
https://www.scandlines.de/
https://www.oresundsbron.com/de/preise

Fehmarnsundbrücke

Folgt man der A1 bis Fehmarn erreicht man in Puttgarden den Fährhafen. Bezahlen konnten wir aus dem Auto heraus an den zahlreichen Bezahlstationen. Am einfachsten geht das mit der EC-Karte, aber auch Kreditkarten und Bargeld sind möglich. Es folgte dann eine kleine Wartezeit von 15 Minuten. Die Fähren fahren in regelmäßigen Abständen, so dass die Pause wie im Flug verging.

Bezahlstation Fähre Puttgarden – Rødby
Fähre Puttgarden – Rødby

Die Überfahrt nach Dänemark dauert nur 45 Minuten. Der Aufenthalt im eigenen Fahrzeug ist nach dem Ablegen nicht gestattet. An Deck lässt es sich aber bei gutem Wetter sehr gut aushalten.

Nach der Überfahrt folgten wir der E47 bis Kopenhagen, um dort die Öresundbrücke nach Schweden zu überqueren. Bezahlt wird am Ende der Brücke auf schwedischer Seite. Es stehen dort verschiedene Spuren zu den Bezahlstationen zur Verfügung. Es bestand alternativ die Möglichkeit eine Fähre von Helsingör nach Helsingborg zu nehmen. Vielleicht probieren wir diese bei der nächsten Schwedenreise.

Bezahlstationen Öresundbrücke

Die linken Spuren zeigen die BIZZ-Fahrspuren für die ein Transponder benötigt wird. Die grünen Spuren sind für Selbstbedienung (EC-Karte oder Kreditkarte) vorgesehen, und die gelben Schilder weisen auf bemannte Stationen für Barzahlung hin. Achtung: Rechtzeitig in die passende Spur einfädeln. Wir haben selbst erlebt, was passiert wenn man in der falschen Spur vor der Schranke den gesamten Verkehr zum Erliegen bringt, weil diese sich nicht öffnen will. Anmerkung: Wir hatten die Nebenspur und durften dem Hupkonzert lauschen!

Immer wenn wir dachten, dass es eigentlich bis zum Ziel nicht mehr lange dauern wird, hatten wir die Rechnung ohne die Straßen in Schweden und das Wetter gemacht. Eine Fahrt kann sich dort schon mal ein wenig hinziehen. Irgendwann ist es soweit, dass getankt werden muss. Alle Tankstellen, die wir genutzt haben, hatten Karten-Automaten. Nur eine davon akzeptierte nicht unser EC-Karte, so dass wir mit Kreditkarte zahlen mussten. Super-Benzin entspricht 95 Oktan und Super Plus 98 Oktan. Die Bediener-Menüs konnten von schwedisch auf englisch und teilweise auf deutsch umgestellt werden, was die Bedienung deutlich erleichtert hat. Nach Grenzübertritt und einer kurzen Fahrtdauer von vier Stunden haben wir unseren Zielort erreicht.

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